Das Problem
Warum Omas Rezepte so schwer zu lesen sind
Handgeschriebene Kochbücher aus Großmutters Küche sind kleine Schätze – aber oft kaum zu entziffern. Die Schrift ist Kurrent oder Sütterlin, die Tinte verblasst, und selbst wenn Sie einzelne Wörter erkennen, bleiben die Anweisungen rätselhaft. Alte Maßeinheiten wie Loth oder Schoppen sagen heute niemandem mehr etwas. Ofentemperaturen fehlen komplett, weil Holzöfen keine hatten. Und manche Zutaten heißen heute schlicht anders.
Kurrent und Sütterlin – Schriften, die seit Generationen nicht mehr gelehrt werden
Alte Maße: Loth, Schoppen, Quart – ohne Umrechnung nicht nachkochbar
Keine Temperaturangaben – Holzöfen hatten keine Gradanzeige
Fehlende Mengenangaben – vieles wurde nach Gefühl und Erfahrung gekocht
Zutatennamen, die sich über die Jahrzehnte verändert haben

Die Lösung
KI liest das Rezept – Sie kochen es
Transkribus erkennt handgeschriebene Texte in Kurrent, Sütterlin und über 100 weiteren historischen Schriften. Fotografieren Sie eine Rezeptseite mit dem Handy oder laden Sie einen Scan hoch – die KI liefert Ihnen den lesbaren Text in wenigen Sekunden. So können Sie sich auf das Wesentliche konzentrieren: das Rezept nachkochen und wieder genießen.
Ein Foto genügt – Handy-Kamera oder Scan
KI erkennt Kurrent, Sütterlin und Mischformen automatisch
Lesbarer Text in Sekunden, nicht Stunden
Ergebnis als Text kopieren, als PDF speichern oder mit der Familie teilen
50 Gratis-Credits pro Monat – für einzelne Rezeptseiten mehr als genug

Alte Maße verstehen
Pfund, Loth, Schoppen – alte Maße verstehen
Selbst wenn die Schrift entziffert ist, stehen Sie vor dem nächsten Rätsel: Was bedeutet ein Loth Butter? Wie viel ist ein Schoppen Milch? In alten Rezepten tauchen Maßeinheiten auf, die längst aus dem Alltag verschwunden sind. Hier die wichtigsten Umrechnungen, damit Sie sofort loskochen können.
1 Loth – ca. 15 bis 17 g (je nach Region)
1 Schoppen – ca. 0,5 l
1 Pfund – 500 g (nicht das heutige englische Pfund)
1 Quart – ca. 1,1 l
1 Messerspitze – entspricht etwa einer Prise

Rezeptsprache deuten
„Man nehme…“ – wenn das Rezept vieles voraussetzt
Alte Rezepte sind keine modernen Kochanleitungen. Sie setzen Wissen voraus, das früher selbstverständlich war: Wie heiß ein Holzofen ist, wusste jede Köchin am Gefühl der Hand. Mengenangaben wie „ein Stück Butter“ oder „genug Mehl“ waren völlig normal. Und manche Zutaten hießen vor hundert Jahren einfach anders – „Mondamin“ statt Stärkemehl, „Backpulver“ war eine Neuheit.
Keine Ofentemperaturen – Holzöfen hatten keine Gradanzeige, man prüfte mit der Hand
Mengenangaben nach Gefühl: „ein Stück“, „genug“, „nach Belieben“
Veränderte Zutatennamen – was früher „Speisefett“ hieß, ist heute Margarine
Arbeitsschritte, die als bekannt vorausgesetzt wurden, z. B. „den Teig gut schlagen“ ohne Zeitangabe

Häufig gestellte Fragen
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